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Das Bayerische Landeszupforchester, das im Jahr 1981 aus dem Bayerischen LandesJugendZupfOrchester hervorging, ist eine Fördermaßnahme des "Bundes Deutscher Zupfmusiker, Landesverband Bayern e. V." und setzt sich zusammen aus engagierten und qualifizierten Laienspielern, Musiklehrern und ehemaligen Landes- und Bundespreisträgern des Wettbewerbs "Jugend musiziert". Es genießt aufgrund herausragender Leistungen bundesweit große Anerkennung und verkörpert durch Spielfreude, Musikalität und präzises Zusammenspiel höchste Qualität.

Das Orchester trifft sich drei- bis viermal im Jahr zu mehrtägigen Probenphasen und erarbeitet unter der Leitung von Oliver Kälberer Originalwerke und Bearbeitungen aller Epochen für Zupforchester. Der Dirigent wird dabei von einem vierköpfigen Dozententeam unterstützt: Anne Wolf, Sabine Spath, Bianca Brand und Jürgen Thiergärtner.

Bis 1986 stand das Orchester unter der Leitung von Friedrich Ulrich, von 1987 bis 1996 unter der Leitung seines Gründers Gerhard Vogt. Zwischen 1997 und 2001 hatte Elke Tober-Vogt die künstlerische Leitung inne, welche 2002 an Dominik Hackner überging, der das BLZO bis 2010 leitete. Seit 2010 dirigiert nun Oliver Kälberer das überregionale Ensemble.

Das Orchester konnte sowohl bei zahlreichen Konzerten in Deutschland als auch bei Gastspielen in Russland, den USA, Kanada, Japan, Thailand, England, Luxemburg und den Niederlanden das Publikum begeistern und besticht durch künstlerisch und musikalisch gelungene Darbietungen. Im Juni 2012 unternimmt das BLZO eine einwöchige Konzertreise durch Italien.

Mehrere CDs dokumentieren das Schaffen des Orchesters, u. a. „Carnevale di Mandolino“ (Konzerte für Solomandoline und Zupforchester; Solistin: Gertrud Weyhofen) und „Vivat“ (Konzertante Folklore mit Werken von E. Angulo, Y. Kuwahara, M. Kugler, u. a.). Mit der aktuellen CD „Marktklänge“, die im November 2005 aufgenommen wurde, präsentiert sich das BLZO in einer beeindruckenden Spiellaune und Harmonie, auf hohem musikalischem Niveau - eine Freude für Spieler und Zuhörer. Eingespielt wurde dabei ein bunter Reigen aktueller und neuerschienener Zupfmusikliteratur (mit Ergänzung von Schlagwerk/Bastian Brand und den Solisten Michael Tröster/Gitarre und Sabine Spath/Klavier).